Stop Motion Animation und Linux

Neulich war ich mit meiner Familie zur Ausstellungseröffnung von „Gestatten, ich bin dein Schatten!“, einem Projekt des Kindermuseums Bremen, noch zu sehen bis 18.4.2010 in der Weserburg.

In der Ausstellung – die, nebenher gesagt, sehr zu empfehlen ist – lief auf einem Monitor der Scherenschnitt-Animationsfilm „Die Abenteuer des Prinzen Achmed„, einem der ersten Animationsfilme der Filmgeschichte in abendfüllender Länge.

Auszüge aus „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ von Lotte Reiniger auf youtube

Daneben konnte man selbst auf einem Lichttisch mit Scherenschnittfiguren einen eigene Animationssequenz erstellen, die von einer Videokamera mittles iStopMotion aufgenommen wurde.

Das hat bei Henrik und mir Erinnerungen an unseren Playmobil-Stop-Motion-Film wachgerufen, den wir vor Jahren einmal mit der Einzelbildfunktion unserer Videokamera herstellten. Mit einer an den Rechner angeschlossenen Kamera ist eine Stop-Motion Animation natürlich viel einfacher.

Also habe ich jetzt einmal nachgeschaut, welche Programme da denn für Linux in Frage kommen und bin zu folgendem Ergebnis gelangt:

  • Stopmotion – Von den Screenshots her zu urteilen, scheint diese Programm genau das zu machen, was sein Name verspricht. Allerdings ist die letzte aktuelle Version von Mitte 2008. Diese Version liegt auch in den Debian repositories.
  • Muan – Muan scheint, ebenfalls nach Beurteilung der Screenshots, ähnliches zu leisten wie Stopmotion. Auch hier ruht die Weiterentwiklung seit zwei Jahren. Debian Pakete gibt es nicht.
  • Toonloop – Toonloop zielt eher auf die realtime stop motion ab. Das heißt, es zeigt spielt die Animation während des Entstehungsprozesses in einer Endlosschleife ab. Neue Frames werden dabei immer hintenangefügt. Es ist daher wohl eher für live animation Projekte geeiget.
  • Frameworks – Franmeworks geht dann eher wieder in die Richtung von Stopmotion und Muan. Leider inklusive der
    eingestellten Weiterentwicklung.
  • Ich werde wohl zunächst einmal Stopmotion ausprobieren.

kdm fails to restart after logout

Usualy, after logging out from the desktop (like from KDE), the display manager (kdm in a usual KDE setup) appears again prompting for a new login. On one of my machines this is not a
case for a while now. Instead of returning to the kdm login screen I end up in a virtual terminal for text input. Since this machine is most of the time simply shut down after use, I didn’t really look into the problem until now.

The problem is well know. It’s for example documented in bugs 295743, 432521 in Ubuntu’s launchpad, bug 253987 in the Gentoo bugzilla, bug 18028 in the freedesktop.org bugzilla and this thread in the German-speaking sidux forum.

The guilty party for causing the problem seems to be the X-Server that can not be properly reset. Not all X-Servers are buggy but at least the SiS-X-Server is (in my case
it’s crashing with „SIS(0): Unable to map IO aperture. Invalid argument (22)“) and the Intel-X-Server was. So the solution would be to fix the X-Servers. However, this is not done yet, even though the bug is quite old.

Lucky us, a workaround exists. Telling kdm with "TerminateServer=true" in kdmrc (see the kdm documentation) to terminate the X-Server instead of restarting it, resolves the issue.

If you apply this workaround, be sure to check the entry in your kdm file after each upgrade of kdm. It might me overwritten through the upgrade mechanisms.