Tackling all those errors during bootup

I think I should get this out in the open before Kernel 2.6.42 gets out. The text was written already half a year ago and never really got a finishing touch but some parts of it might be useful out there in solving some problems and hickups during bootup.

After having some trouble with Kernel 2.6.36 and video playback I turned to examine the bootup messages more closely. The problem, frequent crashes during video playback in X, went away as soon as I was using Kernel 2.6.37 but I thought it can’t hurt to examine the error messages during bootup a little closer. So I checked the messages from the init scripts and the output of X a little bit closer. Weiterlesen

Benchmarking the SheevaPlug on NFS performance

So my SheevaPlug was up and running for months and the disc connected to the USB port is fed with my audio and video collection. As written in my previous blog post, last weekend my plug died, as the PSU went up in smoke. I hope this is only due to the PSU and a new one is already in the mail. Hopefully, the Sheevaplug will be up and running again by next weekend.

Meanwhile I found this unfinished blog post on performance measurement back from spring. It is incomplete as there are no measurements on local and network speed but I guess it is worthwhile sending it out into the net when keeping those three drawbacks in mind.

So, while the handling (i.e. mostly meaning copying files) ‚feels‘ quite ok over my new all-GigaBit network setup, where both my laptop, which has a Realtek Gigabit Ethernet controller, and the SheevaPlug are connected to a TP-LINK 5 Port
Gigabit Switch.

Now, I am curious where I am located in the NAS-speed-charts and so some hard numbers are needed. Weiterlesen

Netzteil tot am Sheevaplug

Mehr als 9 Monate hat es durchgehalten, das Nezteil meines Sheevaplugs. Nun ist es, wie so viele andere auch, abgeraucht. Zwar sieht es im Inneren des Netzteils nicht so schlimm aus, wie auf so manchen Fotos, die Leidensgenossen
von ihren verschmurgelten Netzteilen aufgenommen haben, aber mindestens einer der Kondensatoren sieht schon so verbeult aus, das ich mir gar nicht die Mühe gemacht habe, nachzumessen, wie es um die Ausgangsspannung bestellt ist. Außerdem zeigte der Sheevaplug die typischen Symptome der hektisch blinkenden Power- und Netzwerk-LEDs, die darauf schließen lassen, dass das Motherboard nicht mehr ausreichend mit Strom versorgt wird.
Wie gesagt, das Problem ist bekannt. Globalscale, der Vertrieb für den Sheevaplug, bietet Austauschnetzteile an. Bei NewIT in Großbritannien, wo ich meinen Sheevaplug gekauft habe, möchten sie allerdings, dass ich mein defektes Netzteil einschicke, um dann gegen 5 Pfund ein neues Netzteil zurückzuschicken. Da habe ich dann doch lieber auf Ebay geguckt und für ein paar Euro ein 5V 3A Steckernetzteil besorgt. Schade, das bei so einem genialen Gerät ein paar Cent an einer so wichtigen Stelle gespart wurden.

Lesch ist zurück zu seinen Wurzeln – fast

Harald Lesch steht erklärend in der Studioeinrichtung zu „Leschs Kosmos“

Mehr als drei Jahre ist es her, dass ich an dieser Stelle berichtet habe, das Alpha Centauri, die viertelstündliche Vorlesung über Astrophysik, allgemeinverständlich gehalten von Harald Lesch, abgesetzt wurde.

Mittlerweile ist viel passiert: Lesch moderiert heute für’s ZDF. Hauptsächlich die Sendung abenteuer forschung, wo er den in den verdienten Ruhestand gegangenen Joachim Bublath ersetzt. Zwar hat er die Sendung sehenswerter gemacht, und ab und zu werden auch recht interessante Themen angegangen, letztendlich bildet hier Lesch aber nur den – immerhin eloquenten – Rahmen um eine Redaktion die einen Hang zu reizüberflutenden quietschbunten Einspielfilmchen und
Animationen hat und damit die Sendezeit verstopft. Eigentlich kann man während dieser Zeit der Schnittgewitter getrost den Bildschirm verdunkeln und dann der wenigstens manchmal Information liefernden sonoren Off-Stimme lauschen.

Immerhin hat Lesch dem ZDF einen ca. zehnminütigen Kommentar zu jeder Sendung mit dem Titel „Übrigens …“ abgerungen, der aber leider nur online verfügbar ist, und so sicherlich dem Großteil der Zuschauerschaft von abenteuer forschung verborgen bleiben dürfte. In diesen zehn Minuten darf Lesch machen, was er am besten kann. Mit Worten und Gesten erklären und erläutern und das ist oftmals interessanter und höhrens(!)werter, als die gesamte vorangegangene Sendung.

Auf dem neuen Kanal des ZDF namens „neo“ läuft nun seit Anfang des Jahres eine weitere Sendung namens „Leschs Kosmos“, mit der er dem Sendekonzept von „alpha centauri“ wieder nahe kommt. Hier darf Lesch wie früher fünfzehn Minuten frei über ein Thema aus der
Wissenschaft (meist wieder der Astrophysik) referieren, ohne das ihm Filmeinspieler und Animationen ins Wort fallen.

Allerdings gibt es leider auch einige Wermutstropfen. Der kleinste ist noch der Kameramann Benny, der von Lesch öfter mal angesprochen wird oder ihm gar ins Wort fällt. Er fungiert im Sendekonzept quasi als Messgerät für die Folgefähigkeit des Publikums und soll Lesch wohl vor dem Abheben bewahren. Diese Funktion hat wohl auch Leschs Wortwahl, die um einiges salopper als bei alpha centauri ausgefallen ist. Das belastetet leider das ein oder andere Mal den Informationsfluß.
Schlimmer ist dann schon die Farbwahl im Studio. Lesch, selber im orangenen Pullover, positioniert als running gag zu Beginn der Sendung einen Hill House Stuhl von C.R. Mackintosh im Studio, meist ohne sich jedoch auch darauf zu setzen, sondern er stellt sich dann schon lieber an einen orangefarbenen Stehtisch. Was nicht orange ist im Studio ist dann weiß. Insgesamt ist das für die Augen
des Betrachters recht anstrengend, aber es kommt bei der Sendung ja nicht auf das Gesehene sonder auf das Gesagte an.
Besonders unschön auch sind die häufigen Textpassagen, die jeweils mit einem Soundeffekt ein- und wieder ausgeblendet werden. Selten sind sie jedoch der Sache dienlich, außer sie versuchen soeben in den Raum geworfene Zahlen zu veranschaulichen. Sonst nerven sie jedoch meist nur und lenken von den Worten Leschs ab.

Die Kritikpunkte oben seien erlaubt. Sonst aber hat sich das ZDF eine Sendung ins (Nischen-) Programm genommen, die eine der wenigen Rechtfertigungen für die Zahlung der Rundfunkgebühren ist und die ihrem Original „alpha centauri“ erfreulich nahe kommt.

Kochrezept und Copyright

„Das hat aber lecker geschmeckt, kannst du mir das Rezept geben?“ Die Worte hat (hoffentlich) sicher jeder schon einmal gehört, der ab und zu mal den Kochlöffel für seine Freunde und Bekannte schwingt.
Gerade neulich habe ich mich bei so einer Kopieraktion wieder mal gefragt, wie es denn eigentlich mit dem Rechtlichen aussieht, wenn man ein Kochrezept weitergibt. Jetzt habe ich endlich mal nachgeschlagengoogelt. Weiterlesen

Wenn die Waschmaschine stehenbleibt

Eine Aufzeichnung für im Internet googelnde Möchtegern-Elektriker

Pünktlich zum neuen Jahr verweigerte unsere Waschmaschine den Dienst. Fluten und lenzen ging noch, auch leuchteten noch alle LEDs, die beim Einschalten leuchten sollen, aber die Trommel wollte sich weder vor noch zurück bewegen und die letzte Waschladung lag noch ungeschleudert in ihrem Inneren.

Was macht also der Ingenieur im Haus? Er ruft den lokalen Service an, weil er nicht die geringste Neigung verspürt, sich in seinem Urlaub länger mit einer defekten Haushaltsmaschine zu beschäftigen. Leider hatte der Reparaturservice wohl einen Tag nach Neujahr eine ähnliche Einstellung wie ich. Keiner nahm dort das Telefon ab. Also musste ich doch ran. Weiterlesen

Stop Motion Animation und Linux

Neulich war ich mit meiner Familie zur Ausstellungseröffnung von „Gestatten, ich bin dein Schatten!“, einem Projekt des Kindermuseums Bremen, noch zu sehen bis 18.4.2010 in der Weserburg.

In der Ausstellung – die, nebenher gesagt, sehr zu empfehlen ist – lief auf einem Monitor der Scherenschnitt-Animationsfilm „Die Abenteuer des Prinzen Achmed„, einem der ersten Animationsfilme der Filmgeschichte in abendfüllender Länge.

Auszüge aus „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ von Lotte Reiniger auf youtube

Daneben konnte man selbst auf einem Lichttisch mit Scherenschnittfiguren einen eigene Animationssequenz erstellen, die von einer Videokamera mittles iStopMotion aufgenommen wurde.

Das hat bei Henrik und mir Erinnerungen an unseren Playmobil-Stop-Motion-Film wachgerufen, den wir vor Jahren einmal mit der Einzelbildfunktion unserer Videokamera herstellten. Mit einer an den Rechner angeschlossenen Kamera ist eine Stop-Motion Animation natürlich viel einfacher.

Also habe ich jetzt einmal nachgeschaut, welche Programme da denn für Linux in Frage kommen und bin zu folgendem Ergebnis gelangt:

  • Stopmotion – Von den Screenshots her zu urteilen, scheint diese Programm genau das zu machen, was sein Name verspricht. Allerdings ist die letzte aktuelle Version von Mitte 2008. Diese Version liegt auch in den Debian repositories.
  • Muan – Muan scheint, ebenfalls nach Beurteilung der Screenshots, ähnliches zu leisten wie Stopmotion. Auch hier ruht die Weiterentwiklung seit zwei Jahren. Debian Pakete gibt es nicht.
  • Toonloop – Toonloop zielt eher auf die realtime stop motion ab. Das heißt, es zeigt spielt die Animation während des Entstehungsprozesses in einer Endlosschleife ab. Neue Frames werden dabei immer hintenangefügt. Es ist daher wohl eher für live animation Projekte geeiget.
  • Frameworks – Franmeworks geht dann eher wieder in die Richtung von Stopmotion und Muan. Leider inklusive der
    eingestellten Weiterentwicklung.
  • Ich werde wohl zunächst einmal Stopmotion ausprobieren.

kdm fails to restart after logout

Usualy, after logging out from the desktop (like from KDE), the display manager (kdm in a usual KDE setup) appears again prompting for a new login. On one of my machines this is not a
case for a while now. Instead of returning to the kdm login screen I end up in a virtual terminal for text input. Since this machine is most of the time simply shut down after use, I didn’t really look into the problem until now.

The problem is well know. It’s for example documented in bugs 295743, 432521 in Ubuntu’s launchpad, bug 253987 in the Gentoo bugzilla, bug 18028 in the freedesktop.org bugzilla and this thread in the German-speaking sidux forum.

The guilty party for causing the problem seems to be the X-Server that can not be properly reset. Not all X-Servers are buggy but at least the SiS-X-Server is (in my case
it’s crashing with „SIS(0): Unable to map IO aperture. Invalid argument (22)“) and the Intel-X-Server was. So the solution would be to fix the X-Servers. However, this is not done yet, even though the bug is quite old.

Lucky us, a workaround exists. Telling kdm with "TerminateServer=true" in kdmrc (see the kdm documentation) to terminate the X-Server instead of restarting it, resolves the issue.

If you apply this workaround, be sure to check the entry in your kdm file after each upgrade of kdm. It might me overwritten through the upgrade mechanisms.

SheevaPlug – Computing out of the wall wart

SheevaPlug with USB and LAN port visible

SheevaPlug with USB and LAN port visible

Whether Marvell got the name for it’s ARM compatible CPU core from the Hindu god of destruction or off the character from
the Mortal Kombat game series, I don’t know.

However, the Sheeva CPU core is the heart of Marvell’s System-on a-Chip design called Kirkwood and around that they built a complete computing device the size of a wall wart and called it the SheevaPlug. Weiterlesen